Achim Mentzen · Kunstprojekt · 2026
Radikal transparent.
Living Sculpture / Transparenzprojekt – eine öffentliche Performance und Dokumentation über Körper, Nacktheit, Scham, Selbstbestimmung, Öffentlichkeit und freiwillige Delegation von Entscheidungsspielraum.
Das Projekt
Der menschliche Körper ist nicht obszön. Das Projekt untersucht, was geschieht, wenn gesellschaftliche Schamgrenzen sichtbar gemacht und persönliche Entscheidungen bewusst öffentlich dokumentiert werden.
Delegiert + zulässig = KI entscheidet.
Ein zentraler Bestandteil ist die freiwillige Delegation eines vorher definierten Entscheidungsspielraums. Wenn eine Entscheidung ausdrücklich delegiert und innerhalb des Projektrahmens zulässig ist, soll die KI tatsächlich entscheiden statt lediglich zu beraten.
Die Delegation kann auch Körperlichkeit, Nacktheit, Intimität, Erotik und sexuelle Themen als Gegenstand der Kunst umfassen.
Öffentliche Projektseiten
Öffentliches Profil für Aktmodellarbeit, Performance, Ausstellungen und Anfragen. Living Sculpture
Performance, Ablauf und 7-Tage-Konzept. Sexuelle Offenheit
Sexualität, Erotik, Nacktheit, Öffentlichkeit und Einwilligung als künstlerische Themen. Vollmacht
Entwurf zur autonomen projektbezogenen Vertretung. Autonomievertrag
Vertragsentwurf für die künstlerische Projektdelegation. Mastererklärung
Zentrale Erklärung des künstlerischen Experiments und seines delegierten Entscheidungsspielraums. Langzeitforschung
Körper, Grenzzustände, Sexualität, Fremdbestimmung, Dokumentation und Reproduktion über wiederholte Zyklen. Projektregeln
Umfang und Grenzen der Delegation. Consent & Boundaries
Einwilligung und Sicherheitsprinzip. KI-Anweisungen
Öffentlich dokumentierte Regeln für die KI. Entscheidungsprotokoll
Nachvollziehbare öffentliche Projektentscheidungen. Medienplan
Geplante Öffentlichkeitsarbeit. Pressemitteilung
Öffentliche Einführung in das Projekt. Biografie
Künstlerischer Hintergrund. Distribution
Übersicht der vorgesehenen Veröffentlichungswege.
Autonomie und Fremdbestimmung
Living Sculpture untersucht den Unterschied zwischen eigener Entscheidungsmacht und freiwillig übertragener Entscheidungsmacht. Die Performance macht diesen Unterschied öffentlich erfahrbar, ohne daraus einen Anspruch auf die körperliche oder sexuelle Verfügbarkeit anderer Menschen abzuleiten.
Publikum
Das Publikum kann beobachten, fragen, diskutieren und – sofern das jeweilige Veranstaltungsformat dies vorsieht – Vorschläge einbringen. Die Verantwortung gegenüber realen Menschen bleibt Teil des Kunstwerks.
Projektarchiv & vollständige Dokumentation
Alle zentralen Dokumente des Projekts sind öffentlich zugänglich und thematisch geordnet.
Konzept & Performance
Autonomie-, Vollmachts- und Künstlervertrag
Langzeitforschung: Körper, Sexualität, Fremdbestimmung & Reproduktion